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Hospizverein besichtigt Regens Wagner in Zell

Im Rahmen ihres jährlichen Sommerausfluges besuchte eine Gruppe von Ehrenamtlichen des Hospizvereins Landkreis Roth die Einrichtung Regens Wagner in Zell. Einrichtungsleiterin Heike Klier führte die Gäste höchstpersönlich über das weitläufige Gelände und informierte sowohl über die 153-jährige Geschichte der Einrichtung, als auch über die aktuelle Situation.

Derzeit leben rund 400 Bewohner in der Einrichtung (inklusive der Außenstandorte). Hinzu kommen Tagesgäste, so dass an manchen Tagen bis zu 580 Menschen mit einer Hörbeeinträchtigung betreut werden. Dies geschieht mit insgesamt über 800 Mitarbeitenden.

Die Ehrenamtlichen des Hospizvereins interessierte natürlich besonders, wie im Hause mit dem Thema „Tod und Sterben“ umgegangen wird. Hier konnte Tanja Filary, langjährige Mitarbeiterin des Hauses und Koordinatorin für die Begleitung am Lebensende, umfassend Auskunft geben.

Den Mitarbeitenden sei es wichtig, dass möglichst alle Bewohner bis zuletzt in der vertrauten Umgebung bleiben können. Dies gelänge in den meisten Fällen auch. Hierzu gäbe es – neben den Mitarbeitenden – zusätzlich eine eigene Gruppe von Ehrenamtlichen aus der Einrichtung, die Sterbenden beistünden. Manchmal wird auch der Hospizverein hinzugezogen, der in den letzten Jahren durch Hospizbegleiterin Ingrid Gerstner bei zwei langen und intensiven Sterbebegleitungen beteiligt war. Von unschätzbarem Wert sei auch die Zusammenarbeit mit der SAPV (Spezialisierten Ambulanten Palliativversorgung) in Pleinfeld.

Obwohl alle Ehrenamtlichen des Hospizvereins im Landkreis leben, waren doch die wenigsten bisher bei Regens Wagner in Zell gewesen. Alle waren beeindruckt von der Größe und Weitläufigkeit der Einrichtung.

Koordinator Dieter Steger bedankte sich herzlich bei den beiden Frauen für die Führung und betonte, dass man auch weiterhin gut und eng zusammenarbeiten wolle – zumal die Einrichtung Regens Wagner auch Mitglied im Hospizverein sei.

Wie es sich für einen Sommerausflug gehört, lies die Gruppe den hochinteressanten Nachmittag in guter Gemeinschaft und mit einem fränkischen Abendessen im benachbarten Alfershausen ausklingen.